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Portraits der Komponisten

Komponisten

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Johann Sebastian Bach Zu seinen Lebzeiten fand Bachs kompositorisches Schaffen keine große Beachtung, verglichen etwa mit dem seiner Zeitgenossen Georg Friedrich Händel oder Georg Philipp Telemann. Europaweit bekannt war Bach zu Lebzeiten vor allem als Organist und Cembalovirtuose sowie als Meister der Improvisation.

Die von uns aufgeführte Suite in a-moll für Cembalo (BWV 818) aus dem Jahr 1722 enthält im Gegensatz zur klassischen Suitenform kein Prelude und ersetzt das Menuet durch eine Sarabande double. Das Werk basiert auf einer früheren Version (BWV 818a) aus dem Jahr 1705, die noch ganz der übliche Satzfolge entsprach.

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Luigi Boccherini (1743-1805)

Luigi Boccherini Luigi Boccherini, ein unverdient vernachlässigter Komponist und Virtuose der vorklassischen und klassischen Epoche (1760-1820) der Kammermusik, gilt als der Erfinder des Streichquintetts mit zwei Celli und war der größte italienische Kammermusikkomponist seiner Generation.

Zu seiner Zeit waren, wie bei den Streichquintetten Mozarts, zwei Bratschen und nur ein Cello üblich. Er besetzte die fünfte Stimme aber auch mit anderen Instrumenten, u.a. mit Klavier, Oboe, Flöte oder Gitarre.

Zu den bekanntesten Werken von Boccherini zählt der Fandango (aus dem Quintett D-Dur für zwei Violinen, Viola, Cello und Gitarre G 448).

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Enrique Granados (1867-1916)

Enrique Granados geboren 1867 im katalanischen Lerida und 1916 bei der Torpedierung des Ozeandampfers umgekommen, mit dem er und seine Frau aus den USA in die Heimat zurückkehren wollten: Enrique Granados war wie seine Kollegen Manuel de Falla und Isaac Albeniz ein Schüler von Felipe Pedrell, den man mit Fug und Recht den Vater der spanischen Nationalmusik nennen kann. Pedrell und seinen Schülern gelang eine Art kultureller Selbstfindung, als sie Elemente ihrer heimatlichen Folklore in die traditionellen Strukturen der Kunstmusik einfließen ließen.

Dabei spielt die Gitarre selbst zunächst zwar noch keine Rolle; doch ihre typischen Rhythmen und Figuren wird man durchaus auch in den Klavierwerken beobachten können, denen Granados - selbst ein vorzüglicher Pianist - seinen Ruhm verdankte. Just diese Elemente rechtfertigen nicht nur die Bearbeitungen für Gitarrenduo; die Valses poeticos, eine Suite aus Introduktion und sieben Walzern, können vielmehr sogar den Eindruck entstehen lassen, man habe es bei diesen Arrangements mit Originalkompositionen zu tun, zumal die ursprüngliche musikalische Substanz nicht verändert wurde.

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Astor Piazzolla (1921-1992)

Astor Piazzolla Der 1921 in Mar de Plata geborene Astor Piazzolla ist tief im Tango Argentino verwurzelt. Schon früh spielte er Bandoneon in den Orchestern von Carlos Gardel und Anibal Troilas; dann studierte er bei Nadia Boulange in Paris, und nach seiner Rückkehr in die Heimat gründete er das Octeto Buenos Aires.

Die Erneuerung des gewissermaßen "klassischen" Tangos gelang ihm durch komplexe kunstmusikalische Arrangements und durch die Annäherung an verschiedene Jazz- und Pop-Formen. Das Ergebnis ist ein "intellektueller", nach dem Vorbildern Strawinsky und Bartok stilisierter Tango, der sich bewusst von der Volkstümlichkeit entfernt.

Aus dem Jahr 1984 stammt die Tango Suite für zwei Gitarren: Hier setzt er in der für ihn typischen Weise rhythmisch prägnante, schroffe Abschnitte neben nostalgische, melancholische Melodien.

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